Wie werde ich Pilot?

Ganz einfach: Melde dich bei uns im Verein und wir machen aus Dir mit etwas Fleiß und Begeisterung für die Flieger zum Pilot.

Voraussetzungen

Dauer

Ablauf

Preis

  • Ab dem vollendetem 15. Lebensjahr kann mit der Schulung begonnen werden
  • Flugärztliche Untersuchung vor dem ersten Alleinflug
  • Kosten im Schulungsjahr: ca. 1.800,- bis 2.000,- EUR
  • 65 bis 120 Starts bis zum ersten Alleinflug – je nach Können
  • Dauer: 3 bis 8 Monate je nach Flugwetter und Zeitkontingent
  • Die Schulung findet großteils am Wochenende statt
  • Einstieg immer möglich
  • Theorieblock: 2 Wochenenden

Die Ausbildung besteht aus der praktischen und theoretischen Ausbildung, in beiden wird am Ende eine Prüfung abgehalten. Die praktische Prüfung wird geflogen (allein an Bord) die theoretische Prüfung ist schriftlich (multiple choice test). Bei uns kannst du das ganze Jahr über in die Ausbildung einsteigen!!! Im Frühjahr, Sommer und Herbst wird geflogen und meist im Winter findet der Theoriekurs statt.


Und los geht’s mit dem Fliegen:

Stephan Ebner, und los geht's mit dem Fliegen

Du beginnst mit ein paar ausgedehnten Flügen mit dem Motorsegler. Damit gewöhnst Du dich langsam ans Fliegen, lernst das Flugzeug zu Steuern, gerade aus zu fliegen und leichte Kurven zu üben. Aber keine Angst, dein Lehrer sitzt immer neben dir, hilft und erklärt dir alles und hat das Flugzeug – falls es nötig wird - hundertprozentig im Griff!

Hast du dich einigermaßen eingewöhnt, geht es schon mit den ersten Platzrunden los. Unter einer Platzrunde versteht der Pilot sozusagen einen kurzen Flug im Flugplatzbereich, also nur starten, steigen, umdrehen, zurückfliegen und wieder landen. Hier verfeinerst du deine Fähigkeiten der Steuerung und lernst die richtige Start- und Landetechnik. Das Platzrundenfliegen wird dich im Prinzip die gesamte Ausbildung begleiten, denn Fliegen können bedeutet Landen können.

Im weiteren Verlauf der Ausbildung stehen wichtige, aber auch spannende Übungen an der Tagesordnung! Beenden kritischer Flugzustände, herantasten an die Langsamflugeigenschaften, Notlandeübungen und Startabbruchübungen sind nur einige davon. 

Natürlich willst du ein richtiger Segelflieger werden und willst deshalb nicht nur mit dem Motorsegler fliegen. Je nach Möglichkeit (Wetter, Helfer am Platz, Zeit usw.) wirst du deshalb mit deinem Lehrer auch Windenstarts üben. Ein Windenstart ist die auf unserem Platz vorwiegend praktizierte Möglichkeit um ein Segelflugzeug (also ohne Motor) in die Luft zu bekommen. Das Flugzeug wird dabei - vereinfacht gesagt - mit einer Seilwinde wie ein Drachen in die Luft gezogen.

Während man am Anfang also eher mit dem Motorsegler schult, werden zunehmend Windenstarts geübt. Die Motorseglerschulung ist schneller und einfacher, dafür etwas teurer. Gemeint ist, man kann in einer Stunde mehr Starts durchführen als auf der Winde und benötigt keine Helfer. Die Windenschulung macht unheimlichen Spaß, jedoch muss das Wetter (Wind) so halbwegs passen, eine Winde muss in Betrieb sein, einige Helfer müssen anwesend sein.

Hast du Fähigkeiten perfektioniert, kommt irgendwann der große Tag! Nein, es ist noch nicht die Prüfung, gemeint ist der erste Alleinflug! Ein unbeschreibliches Gefühl, wenn du das erste Mal allein abhebst und deinen Fluglehrer am Boden als Zuseher zurücklässt!

Ganz so dramatisch ist es natürlich nicht, dein Fluglehrer steht dir per Funkverbindung mit Rat zur Seite und hilft dir ein wenig! Keine Angst, dein Fluglehrer lässt dich nur dann alleine fliegen, wenn er sich auch wirklich sicher ist, dass Du dein Alleinflug auch meisterst. Es hängt von deinem Talent und deinem Fleiß ab, wie lange man bis zum ersten Alleinflug braucht. Es kommt nicht so sehr auf die bisherige Flugzeit an, vielmehr auf die Start- bzw. Landungsanzahl an. Der Durchschnitt liegt irgendwo zwischen 65 bis 120 Starts bis zum ersten Alleinflug!

Du bist nun stolzer „Alleinflieger“

und fliegst deine Platzrunden, oder segelst ein wenig in unserer Flugplatznähe herum. Nach dem du eine bestimmte Anzahl an Starts und Flugstunden absolviert hast, kannst du deine praktische Prüfung absolvieren! 

Meist im Winter wird der Theoriekurs abgehalten. Dies mag zwar etwas langweilig erscheinen, ist aber ganz wichtig! Nur wer die Zusammenhänge der Aerodynamik, des Wetters usw. kennt, eine Ahnung über die Technik des Flugzeuges in dem er sitzt hat und sich auch mit diversen „Verkehrsregeln“ in der Luft auskennt, ist ein guter und sicherer Pilot! Außerdem ist der eine oder andere lustige Abend dabei!

Der Theoriekurs dauert etwa 80 Stunden, die Kurstermine werden mit den anderen Kursteilnehmern und gemeinsam mit dem Lehrer festgelegt! Im Anschluss absolvierst du noch die schriftliche Prüfung und das war’s!!!

Nach Ablegung der theoretischen und praktischen Prüfung stellt der österreichische Aeroclub einen Flugschein aus. 

Jetzt liegt es an Dir – melde dich zu unserer Pilotenausbildung an:

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